Etuikleider
Wir finden mit Ihnen zusammen das perfekte Kleid. Wählen Sie Ihren neuen Look aus einer Vielzahl von Stilrichtungen aus

Etuikleider: von "zeitlos und elegant" bis "modern und verspielt"

Spätestens seit Audrey Hepburns Auftritt in „Frühstück bei Tiffanys“ ist es zur Ikone geworden: Das „kleine Schwarze“, eines der berühmtesten Etuikleider der Modewelt. Aber Etuikleider werden längst nicht mehr nur im festlich-formellen Rahmen getragen. Auch in der Businesswelt setzt sich der feminine und elegante Look immer mehr durch. Das normalerweise strenge und klassische Design des Etuikleids wird außerdem von Modedesignern auch immer wieder spielerisch aufgebrochen. So gibt es inzwischen auch Etuikleider, die für sommerliche Freizeitaktivitäten ideal sind. Alles Wichtige über das Etuikleid und seine Einsatzmöglichkeiten erfahren Sie in diesem Artikel.

Woher hat das Etuikleid seinen Namen?

Der Name leitet sich vom französischen Begriff „Etui“, das heißt: Futteral, ab. Ein Etui ist eine lange, flache und schmale Aufbewahrungsform, z. b. für Brillen. Da das gerade und schmal geschnittene Kleid mit seinem flachen waagerechten Ausschnitt optisch an ein Etui erinnert, hat sich die Bezeichnung „Etuikleid“ allgemein etabliert. Teilweise wird es auch als Shiftkleid oder Futteralkleid bezeichnet. Allerdings handelt es sich beim Shiftkleid um ein etwas anderes Design. Das Shiftkleid ist nämlich um die Taille und Hüfte herum weiter geschnitten, als dies beim Etuikleid der Fall ist.

Warum ist das Etuikleid so beliebt?

Seinen Ursprung hat das Etuikleid im Prinzesskleid aus dem 19. Jahrhundert. Jedoch konnte sich das elegante Design des Kleids ohne Taillennaht vor allem in den 1930 er bis 1960 er Jahren in der Modewelt etablieren. Das wohl berühmteste Kleid der Welt ist das „kleine Schwarze“. Es wurde 1926 erstmals als Entwurf eines schwarzen Etuikleids von Coco Chanel in der amerikanischen Vogue veröffentlicht. Ab da war das elegante Etuikleid in schwarz oder einer anderen dezenten Farbe bei vielen Frauen fester Bestandteil ihrer Garderobe. Vor allem die Modeikonen Audrey Hepburn, Edith Piaf und Jacqueline Kennedy haben den femininen, eleganten und edlen Look in den 1960 er Jahren stark beeinflusst und geprägt. Bis heute sind Etuikleider auf der ganzen Welt durch ihr zeitloses klassisches Design sehr beliebt und werden auch zunehmend von Frauen im Businessbereich getragen.

Welches Oberteil passt zum Etuikleid?

Ein elegantes Etuikleid braucht natürlich die passende Begleitung. Als Jacken und Oberteile zum Kleid eignen sich je nach Wetter vor allem Blazer und Chanel Jacken sowie ein Bolero oder Trenchcoat. Ein eleganter Stilbruch ist die Kombination eines Etuikleids mit einer Lederjacke. Da Etuikleider eher schlicht sind, darf die Jacke auch einen farblichen Kontrast bilden, ohne dass es dem Look schadet. Im Gegenteil: Farbliche Akzente wirken besonders modisch und angesagt, wenn sie mit schlichten Farben und Schnitten, wie dem eines Etuikleids kombiniert werden.

Welche Schuhe trage ich zu einem Etuikleid?

Ganz klar: Etuikleid und Pumps sind ein „Match Made in Heaven“. Vor allem spitze Schuhe mit hohen dünnen Absätzen sorgen für optisch längere Beine und lassen das Kleid noch vorteilhafter aussehen. Wenn Sie sich mit Stielabsätzen unsicher fühlen, sind auch Pumps mit etwas flacherem Blockabsatz eine gute Alternative. Wichtig ist es, dass die Schuhe farblich jeweils zum Kleid und dem jeweiligen Anlass passen. Bei einem Business Meeting ist es z. B. sinnvoll, das Kleid und die Schuhe im selben Farbton zu wählen. Je lockerer der Anlass, desto mehr farblichen Spielraum können Sie sich bei der Farbgestaltung Ihres Outfits erlauben.

Welche Handtasche zum Etuikleid?

Grundsätzlich lassen sich Etuikleider mit vielen Handtaschen super kombinieren. Besonders genial passt jedoch eine Clutch zum edlen Design und strengen Schnitt des Kleids. Alternativ kann auch eine kleine Umhängetasche mit einem dünnen und langen Lederriemen zum Etuikleid kombiniert werden. Große Taschen sehen hingegen eher unvorteilhaft aus, da sie den dezenten und eleganten Look etwas aufbrechen. Bei der Wahl der passenden Handtasche dürfen Sie gern zu auffälligen und knalligen Modellen greifen.

 

Auch Glitzer und Applikationen können ein echter Blickfang sein, da diese vor dem Hintergrund eines schlichten Etuikleids noch besser zur Geltung kommen. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Handtasche und Schuhe stilistisch und farblich miteinander harmonieren und sich nicht gegenseitig die „Show stehlen“. So können Sie sicher sein, mit Ihrem Etuikleid stilistisch und modisch stets „On Top“ zu sein.

Was ist der Unterschied zwischen einem Etuikleid und einem Cocktailkleid?

Als Cocktailkleider werden Kleider definiert, die man bei zwanglosen, informellen Anlässen trägt, z. B. bei Cocktailpartys. Diese Kleider sind in der Regel maximal knielang und oft figurbetont, bzw. farbintensiv. Auch Etuikleider können zu informellen Anlässen getragen werden, und werden daher oft als Cocktailkleid verwendet. Allerdings haben nicht alle Cocktailkleider automatisch den eleganten und schmalen Schnitt eines Etuikleids. Während das Etuikleid sich vor allem dadurch auszeichnet, dass es keine Taillennaht besitzt, gibt es viele taillierte Cocktailkleider z. B. mit schmalem Oberteil und weitem Rock.

 

Je nach Figur, Geschmack und persönlichem Stil können Sie sich bei der nächsten Cocktailparty für ein strenges und dezentes Kleid oder auch eine lässigere und verspieltere Version entscheiden. Im Gegensatz zu Cocktailkleidern lassen sich die edlen und eleganten Etuikleider aber auch zu formellen Anlässen im Business oder im Rahmen von öffentlichen Auftritten effektiv einsetzen.